Ok, ich komme im Moment nur dazu, diese Geo zeilenweise zu lesen. Aber die sind super 😉
Das ging alles so schnell
Bye Bye Kugelbauch, Bye Bye Sommer! Ich habe Klamotten aussortiert und bin ein wenig melancholisch geworden. Nicht nur, dass die neun Monate Schwangerschaft irgendwie in Windeseile vergangen sind (zumindest im Nachhinein). Auch hat sich der Sommer in Frankfurt inzwischen verabschiedet und es ist schweinekalt geworden. Buhuuuuuuuuuuuu!!!!
Meine tolle neue Hebamme
Glück im Unglück: Meine „alte“ Hebamme ist krank, Fuß-OP, zwei Wochen fällt sie aus. Dass ich davon erst erfahren habe, als ich ihr aus dem Krankenhaus eine Nachricht schrieb, hat mich nicht gerade in Begeisterungsstürme versetzt, aber gut! Wie bereits geschrieben, war ich in punkto Zuverlässigkeit ja eh nicht so glücklich.
Aber nun: Habe ich eine neue! Ganz unkompliziert aus dem Krankenhaus abgegriffen. Sie hat mich während der Geburt betreut und als ich sie mit schmerzverzehrtem Blick fragte, ob sie Zeit für meine Nachsorge habe, konnte sie offensichtlich nicht nein sagen 😉
Sie war schon drei Mal hier und ich bin jedes Mal begeistert, was ich alles (noch mal) lerne. Still-Positionen, korrektes Anlegen, Nabel säubern, Bindehautentzündung behandeln… Und für alles hat sie im ihrem Hexen-Köfferchen ein kleines Öl dabei. Ein Hoch auf die Hebammen!!!
Und das Beste: Ich darf ihr jederzeit Fragen schicken und sie antwortet richtig flott. Danke!!!
Unsere Tochter ist da!!!!
Wir sind oberglücklich, monsterfertig und liefern die Details später nach 😉
Luxus-Bad
Damit es mit der Spontangeburt tatsächlich noch was wird, hat mir eine Hebamme ein wundersames Badeöl zugesteckt. Funktioniere allerdings nur mit Sahne – und die hab ich natürlich nicht. Also bade ich in der guten alten H-Milch von Aldi 😉
Bauch und Bier
Eine Kombination, die viiiiiele viele (böse) Blicke auf sich zieht!
Jetzt am Wochenende war ich mit meiner Schwester auf dem „Schweizer Straßenfest“. Wir haben uns beide ein alkoholfreies Hefe geholt, sind damit die Straße einmal rauf und runter – und ich konnte mir überhaupt nicht erklären, warum wirklich ALLE komisch geguckt haben, bis ein Typ auf mich zukam und fragte: „Ist da Alkohol drin?!?“
Ich: „Na klar! Mit so einem richtig schönen Kater gebärt es sich am Besten!!!“
(Ok, diese Antwort ist mir erst im Nachhinein eingefallen… )
Im Notfall… (frisst das Kind auch Knoblauch)
Erkenntnis des heutigen Tages: Eine Flasche Salatdressing ist ein top Tranquilizer! Beim Einkaufen hab ich sie meinem Kleinen nur zum Spaß in die Hand gedrückt. Er hat darauf bestanden, an ihr zu nuckeln.
„Ok!!! Schaden macht klug“, dachte ich noch, also Flasche auf und los.
Zehn Minuten später war die Flasche halb leer und mein Kind hatte die Knoblauch-Fahne des Jahrhunderts.
Kosten-Nutzen-Analyse:
– Kosten: Mein Kind ramponiert meinen Puder. Das Aufwischen der Krümel dauert vielleicht 20 Sekunden.
– Nutzen: Ich kann mich gute sieben Minuten in Ruhe schminken.
= Das hat sich auf jeden Fall gelohnt! 😉
Welche Mama schleimt am Besten?
Ich hatte diese Woche meinen ersten Kindergarten-Besichtigungstermin. Nette kleine Einrichtung etwa 10 Fußminuten von uns entfernt, die Leiterin hat viel erzählt, uns durch die Räume geführt und nach 45 Minuten war dann eigentlich Schluss. Doch ein paar Mamas war an einem Platz dort offenbar so gelegen, dass die große Schleimerei losging – sorry, ich kann es nicht anders bezeichnen. Hier ein Auszug:
Mama 1: „Das klingt einfach alles so toll, was sie erzählen, einfach perfekt!“
Mama 2: „Ja, das wollte ich auch gerade sagen. Eine tolle Einrichtung!“
Mama 1: „Brauchen Sie noch eine Berufsbescheinigung von mir? Kann ich Ihnen jederzeit liefern, ich bin nämlich wirklich berufstätig und kann das auch belegen – während man das bei vielen anderen Müttern ja nicht behaupten kann.“
Leiterin: „Nein, das brauchen Sie nicht. Wenn das auf der Anmeldung draufsteht, dann glauben wir das auch.“
Mama 1: „Also ich habe da schon die schlimmsten Geschichten gehört!“
Mama 2: „Nun, ein bisschen Vertrauen sollte man in die Mütter doch schon haben.“
Mama 1: „Nein wirklich – was manche da einfach hinschreiben! Und das mit dem Beruf ist nur das kleinste Übel!!!“
Blablabla… ich habe mir nur noch einen Flyer geschnappt und bin los. So verzweifelt bin ich noch nicht – und ich hoffe auch, dass sich das nicht noch ändert.:-/
Was ein geiles Buch!
Schon vor Ewigkeiten hat mir meine Lieblingskollegin „Karriere im Eimerchen?“ von Nina Puri mitgegeben. Endlich komme ich dazu, es zu lesen!!! Ich bin hin- und hergerissen zwischen lautstarkem Lachen und der Verzweiflung darüber, wie ungerecht die Arbeitswelt für uns berufstätige Mamas ist!!!!
We’re getting ready
Bei meiner ersten Geburt hatte ich praktisch NICHTS vorbereitet. Es ging so schnell, dass alles (von Wickelkommode bis Babybodies) organsisiert werden musste, während ich noch völlig benebelt im Krankenhaus alle Viere von mir streckte.
Das soll nicht noch mal passieren! Und so habe ich in den vergangenen Tagen rumgeräumt, zusammengeschoben, eingekauft, aufgerüstet, wegsortiert etc., was das Zeug hält. Unsere Wohnung ist mit 75qm echt klein, jeder Quadratzentimeter zählt!
Ich bin so gespannt, wie alles klappen wird – um ehrlich zu sein, schiebe ich manchmal regelrecht Panik!
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Wenn ich könnte…
… Würde ich jetzt ein wunderschönes und wohl verdientes Nickerchen machen!
Bis 24 Uhr natürlich Fußball geguckt (yipiiiieh), die halbe Nacht Autocorsos ertragen und dann in aller Herrgottsfrühe raus zum Frauenarzt-Check.
Aber: Die Hetzerei erst zur Tagesmutter und dann hierher hat mich sowas von aufgeputscht, die CTG-Liege ist wie immer hart wie Stein und dann hab ich mir ja grad noch einen wunderbaren Koffein-Cappuccino reingeschüttet… Ich fürchte, das wird nix mehr – dabei muss ich doch dringend vorschlafen!!!




