Zwei Wochen ohne Kinder

Unsere Tagesmutter hat Urlaub – ich aber nicht. Daher habe ich nach einer gemeinsamen Woche im Norden meine beiden Kiddis bei Oma und Opa gelassen. Eine Woche meine Eltern (Zitat aus der SMS gestern: „Wir sind fix und fertig!“), eine Woche die Eltern meines Freundes.

Das führt zu zwei Dingen:

1. Bei vielen Muttis bin ich unten durch. „Was?! Zwei Wochen!“ „Vermisst du sie gar nicht?“ „Ich könnte das nicht. Meine Kinder sind mir das Wichtigste!“ Ähhhmmm…. Ja.

2. Ich habe Zeit! Wahnsinn, was man alles schafft, wenn keine Kinder im Haus sind. Der Geschirrspüler ist noch nicht einmal gelaufen, der Wäschekorb ist leer, die Wohnung sieht aus wie geleckt. Ich lasse alles rumfliegen. Flaschen, Schere, … Nix muss sicherheitshalber weggepackt werden. Ich bleibe lange wach und schlafe, bis der Wecker klingelt. Wir quatschen, gehen essen, lesen, gucken mal wieder Fern. Ich hab mir für die zwei Wochen eine To Do-Liste gemacht. Die hatte ich am ersten Tag schon durch – und hatte immer noch Zeit! Was hat man früher bloß alles mit dieser unglaublichen Menge an Freizeit gemacht?!?