Gestatten: Domina

Meine Nachbarn müssen denken: Nebenan wohnt eine wildgewordene Furie, die Kommandos brüllend durch die Wohnung läuft. Und das Schlimme: Sie haben recht!

Wenn ich abends mit den Kindern nach Hause komme, muss alles zack zack gehen. Die Uhr tickt: Jeden Moment kriegt ein Kind Hunger und brüllt oder wird müde und brüllt noch viel mehr!

Also gebe ich richtig Gas: Abendbrot machen, Kinder ausziehen, baden, erstes Kind anziehen, zweites Kind anziehen, füttern, das anschließende Schlachtfeld wegwischen, -fegen, -saugen usw, Milch-Fläschchen für die Nacht vorbereiten, Schnullis in den Betten verteilen, Zähne putzen, Fläschchen geben, Geschichte vorlesen, etc etc.

Von 18 bis 20 Uhr powere ich wirklich voll durch und automatisch kommt die Domina raus. „Lass das“, „mach das“, „nein, das nicht“, „ich hab doch schon 1000x gesagt, dass…“, „verdammt nochmal warum machst du das denn immer noch?“, „jetzt reicht es!!!“, „Gleich werd ich aber richtig böse!!!“ Usw.

Falls ich irgendwann mal meinen Job los bin: Als Domina kriege ich bestimmt irgendwo was!!! 😉

Advertisements

Muddi arbeitet wieder – Zwischenbilanz

Zwei Wochen sind nun schon ins Land gegangen und ich muss sagen: Die Lage entspannt sich wieder etwas. Während die erste Woche purer Stress war (ich kam jeden Tag im Schnitt 2!!!! Stunden zu spät zur Tagesmutter, um die Kinder abzuholen), war die zweite relativ easy.

Auch, wenn ich das Gefühl habe, im Job noch nicht zu alter Form zurückgefunden zu haben: Dafür, dass ich zwei kleine Kinder zuhause habe, bin ich eigentlich ganz zufrieden mit mir 🙂 Und die beiden sind auch glücklich, gesund (toi toi toi) und die Nächte werden immer besser.

Morgens ist es zwar jetzt ein einziges „managen“ bei uns – wer zieht welches Kind an etc., aber: Bislang klappt’s ganz ordentlich. Einfach immer drei Mal so viel Zeit einplanen wie sonst und richtig früh aufstehen, das spart Stress 🙂

In diesem Sinne: Schönes Wochenendeeeeee!!!

Bild

Ahhhhhh!!! Heute geh‘ ich wieder arbeiten!!!

Unglaublich. Ein halbes Jahr Elternzeit ist schon vorbei und ab heute wird wieder geschafft! Wie wird’s laufen? Kann ich das überhaupt noch? Und: Schaffe ich es, die Kinder rechtzeitig von der Tagesmutter abzuholen?!? Aiaiai…. aufi geht’s! 🙂

10 Stunden später: alles gut gelaufen! Ich kann es noch so einigermaßen und meine Tagesmutter war nicht böse, dass ich 1 1/2h zu spät kam… :-/

Kontrolle ist geiler

Wie verhinderst du, dass dein zweijähriger (im Wohnzimmer!) mit seinem Pukylino über deinen Säugling brettert – während du (in der Küche!) mal wieder wie wild für das Abendbrot schnippelst?

Die Lösung heißt: FaceTime! Ruf dich selbst mit dem Handy auf dem iPad an. Dann positionierst du das Handy so, dass du die kritische Stelle im Wohnzimmer perfekt im Blick hast. Das iPad kommt logischerweise mit in die Küche.

Ja, es klingt freakig – beruhigt mich aber total. Mit dieser Aussicht schnippelt es sich wirklich am Besten! 😉

Bild

Der perfekte Weihnachtsmarkt für Mamas

Ist der am Frankfurter Goetheturm! Das Kinderkarussell ist zwar der reinste Wucher (2 Euro für gefühlte 60 Sekunden in einem klapprigen Minikarussel), aber die Vorteile überwiegen:

* Du kannst deinen Kinderwagen mitnehmen, ohne gelyncht zu werden, denn es gibt richtig viel Platz! Für einen Weihnachtsmarkt doch der absolute Wahnsinn, oder?!
* Du kannst deine Kinder nicht verlieren, denn hier ist es klein und kuschelig. Etwa zehn Stände mit allem, was man auf einem Weihnachtsmarkt braucht.
* Du kriegst dich und deine Kinder satt zB mit Reibekuchen und Apfelmus. Sehr lecker auch direkt am Anfang die heiße Zitrone (für alle Schwangeren und stillenden Mamas).
* Last minute x-mas-shopping! Es gibt Schmuck, Deko, Keramik, Kerzenständer,…

IMG_3870-1.JPG

* Du kannst deine Kinder easy bei Laune halten: Wer Krösus ist, dreht ne Dauerschleife im Karussell. Bei Helligkeit gibt’s den großen Waldspielplatz direkt daneben. Oder ihr guckt euch einfach den tollen Kerzen-Park an (so wie wir):

IMG_3869-0.JPG

Wirklich mein liebster Weihnachtsmarkt!

Bild

Mamas können so grausam sein…

Was für ein fürchterlicher Spruch von einer Mutter (erfahren von meinem persönlichen Hamburg-Spion in Form meiner großen Schwester):

Eine Musikschule für Kleinkinder im Hamburger Nobelstadtteil Rotherbaum. Die Mamas unterhalten sich über Kindergärten. Sagt eine: „Den werd ich mir ganz genau aussuchen. Ich will da ja nicht die ganzen ‚L.O.G.G.‘-Kinder haben.“ (Marke von h&m) Und dann fügt sie noch hinzu: „Leider Ohne Geld Geboren.“

Ist das nicht grausam?!?

Bild

Thanx for sharing… 

Ja, es gibt eine ganz bestimmte Sorte uuuuuunglaublich nerviger Menschen.  Nämlich die, die du überhaupt nicht kennst, die aber trotzdem einen super beknackten Spruch parat haben, wenn dein Kind brüllt.
Dieser hier kam zB von einer Frau, vielleicht Mitte 40, als die Häselbacke im Drogeriemarkt einen kleinen Kreischanfall bekam:

„Du siehst so hässlich aus, wenn du schreist.“ (aha, beeindruckt ihn sicher sehr).

Und dieser hier ist auch der Hammer, davon hat mir grad eine befreundete Mama berichtet: Sie ist ebenfalls im Drogeriemarkt, an der Kasse. Ihr Kind (2 Jahre alt) brüllt. Da dreht sich eine ältere Frau um und sagt:

„Ein paar Schläge auf den Hinterkopf würden dir ganz gut tun.“

Ahhhhhhhh, unglaublich!!!

Bild

„Jetzt kannst du dich richtig gehen lassen!“

Diesen wunderbaren Tipp hatte ich schon in der ersten Schwangerschaft von einer Bekannten bekommen. Nach dem Motto: Schwanger? Dann Jogginghose an, Chips raus, nur noch auf dem Sofa abgammeln und schön Speck ansetzen…Mädels, seid stark! Ich bin heilfroh, dass ich dieser Versuchung widerstehen konnte!
Selbst mit dickem Babybauch habe ich mich auf dem Stepper, beim Yoga oder mit Walken fit gehalten – und so konnte ich jetzt am Wochenende schon wieder in die Muckibude. Ich bin echt ein wenig stolz, dass ich den Kurs „Bodyfit“ durchgestanden habe, ohne auf allen Vieren da wieder rauszukriechen… (ein Kurs, in dem natürlich nicht wild durch die Gegend gehopst wird). Eine Stunde Muskeltraining, eine Stunde nur für mich. Was hab ich mich danach gut gefühlt!
Und was habe ich nachts geheult, als ich die Kleine zum Stillen aus dem Bett holen wollte und es vor Muskelkater fast nicht hinbekommen hätte… 😉