Trotz Gewitter: eine Affenhitze im Kinderzimmer!!!

Wie war das nochmal mit der optimalen Schlaftemperatur für Kinder? Lag die nicht 10 Grad darunter?!? 😩😩😩
Kinder
Gewissensfrage
Deine Tochter hat ein Lieblings“tuuuuuch“. Sie nimmt es überall mit hin, schlürrt es überall durch, schleift es auf dem Boden im Supermarkt, im Fahrstuhl, auf dem Straßen-Asphalt. Es ist an manchen Ecken schon ganz grau und seit gestern auch gesprenkelt (Schokoeis). Du kannst es dir schon gar nicht mehr angucken, weil du gedanklich nur Bazillen darauf rumspringen siehst.
Würdest du es ihr trotzdem mit ins Bett geben? Ich ja. 😫😫😫 Augen zu und durch – sie würde sonst einfach nicht einpennen 😝😝😝
Ps. Foto entstanden kurz nach einer Schnell-Wäsche. Für 20 Minuten konnte ich es tatsächlich mal entführen. Brauche unbedingt ein zweites….
Pfeffer des Grauens
Zwei Minuten. Zwei pisselige Minuten. Nur so lang hat das Telefonat gedauert, dass ich wegen meines morgigen Reportage-Themas gehalten habe. Doch diese zwei pisseligen Minuten haben gereicht, dass sich meine Kinder den Pfefferstreuer geschnappt haben, ihn aufdrehten, auskippten, schön mit den Händen auf dem Boden verteilten und: sich die Hände in den Mund steckten.
Was ein Geschrei. Ein Geheule! Die Augen tränten, der Mund feuerrot. Schnell alles abspülen, etwas trinken und: einen Vanille-Joghurt mit Smarties runterlöffeln… Dass ich davon noch zwei hatte, hat mir wirklich den Arsch gerettet. Den Natur-Joghurt wollten sie sich in ihrem Schrei-Wahn nämlich partout nicht reinlöffeln lassen.
Danach war ich fix und fertig. Den Pfeffer hab ich jetzt erstmal weggesperrt!!!
Heute habe ich gemerkt, dass…
… sich meine Kinder nicht mehr mit normaler Seife die Hände waschen – sondern nur noch mit meiner (schweineteuren) Gesichtsreinigung. Darum ist die also jetzt schon alle…
Wenn Mama eine Reise macht
Was hab ich mir vor diesem Trip für eine Platte gemacht: Vier Stunden im ICE, von Frankfurt bis Hamburg Altona. Mit einem Dreijährigen und einer 1 1/2 jährigen. Für drei Tage zu meiner großen Schwester.
Hoffentlich klappt das mit dem Kleinkindabteil! Nicht, dass plötzlich alle Reservierungen umgeworfen werden und wir irgendwo im Großraum sitzen. Womöglich auch noch im Ruhebereich! Hoffentlich keine umgedrehte Wagenreihung, hoffentlich ein Platz für den Kinderwagen, hoffentlich liebe Kinder – die nicht nach einer halben Stunde schon durch die erste Klasse toben wollen! Für alle Eskalationsstufen hatte ich was dabei: Waffeln, Gummibärchen, iPad. Und hoffentlich habe ich genug Kraft für das alles. Bin doch so schlapp und fertig, seit ich wieder schwanger bin!
Kurzum: Ich war ein mega Schisser. Total boring, dabei wollte ich doch nie so eine Mutti werden, die sich mit Kindern nichts mehr traut und stattdessen nur noch in ihren vier Wänden hockt.
Und es folgte eine unglaubliche Erleichterung: Es hat alles sooooo super easy geklappt. Mit der Bahn, mit dem Kleinkindabteil, mit der Hilfe beim Kinderwagen rein- und raustragen. Auch die Schlafsituation in Hamburg war 1000x entspannter, als ich mir das hätte vorstellen können: Wir drei in einem Raum – dabei haben die Kids auch bei uns in Frankfurt noch nie zusammen gepennt. Das Einschlafen: perfekt, das Durchschlafen sowieso und das Lang-Schlafen auch. Eines Morgens wurden sogar MEINE Kinder von denen meiner Schwester geweckt. Absolute Premiere!!! Wir hatten eine geniale Zeit: Im Tropenaquarium (siehe Foto), am Elbstrand, auf diversen Spielplätzen. Und, oho, das Wetter war gar nicht so schlecht 🙂
Ach ja: Das ipad musste ich nicht einmal auspacken – weder auf der Hin- noch auf der Rückfahrt. Stattdessen gab es eine fast surreale Szene: Ich mit meinen beiden Kids im Speisewagen. Die haben „Das kleine ICE-Memo“ gepuzzelt und ich habe währenddessen einen Cappuccino geschlürft. Das hätte ich mir nun wirklich niemals erträumen lassen 😉
Süßigkeiten nur noch am Wochenende
Klingt nach „Spießeralarm!!!“, oder? Nach öko, boring und spaßbefreit.
Habe ich auch gedacht, als eine Freundin uns davon erzählte – dass sie es mit ihren beiden Kids eben genau so macht. Eis, Schokolade, Kekse – nur am Wochenende. Sie haben ein paar Jahre in Schweden gelebt, dort sei das Gang und Gäbe.
Seit gut vier Wochen sind wir auch auf diesem Trip – ich finde es super. So kommt in diese ganze Fülle an Süßigkeiten-Verführungen endlich eine klare Linie. Und am Wochenende kann man es so richtig krachen lassen! Da habe ich auch kein schlechtes Gewissen mehr, wenn Samstags morgens schon das Nutella-Glas geköpft und nachmittags massenweise Kuchen reingeschoben wird.
Unter der Woche bleiben süße „Trösterchen“ natürlich weiterhin erlaubt. Wenn ich die nicht hätte… Und wenn wir woanders sind und es dort Kekse gibt, dürfen sie die logischerweise auch essen. So spießig bin ich dann doch wieder nicht 😉
Aber ansonsten gilt bei uns zuhause nun in doppelter Hinsicht: Es lebe das Wochenende! 🙂
Buhhhhh, ich darf nicht mehr fluchen!!!
Ja, ich kann mich auch ganz gepflegt ausdrücken ( 😉 ) – aber doch nicht in den eigenen vier Wänden!
Da will ich nach Herzenslust fluchen, bashen, Quatsch labern, provozieren und mich (über mich selbst 😉 ) totlachen!!! Viele viele F-, S- und K-Wörter gehören seit Jahr und Tag zu meinem Zuhause-Vokabular…
Aber: Damit muss jetzt Schluss sein, die Kids plappern nun mal alles nach (unsere Kleine hat glaub ich mit eins schon „Scheisse“ gesagt. Nur ein paar mal, aber trotzdem…).
So sehr ich meine Kinder liebe: Diese Fluch-Zensur tut mir richtig weh!!! 😦
Ach?!? Vati bleibt auch mal zuhause?!?
Wenn ich mich dafür jedes Mal feiern lassen würde…
Tochter krank – Vizekanzler Gabriel nimmt sich frei
Naja, so bleibt das Polit-Bashing in diesem Blog zumindest ausgewogen
Der Fehler mit der privaten Krankenversicherung
Das Jahr ist gerade mal 25 Tage alt – und 20 davon sind wir nun schon krank. Seitdem wir im Kindergarten sind, kommt eine Vire nach der anderen ins Haus!
Und somit wird mir jeden Tag aufs neue der Fehler vor Augen geführt, den wir vor gut zwei Jahren begangen haben: Mein Freund ist in die private Krankenversicherung gewechselt. Die Kinder automatisch mit. Und damit bekommen wir keinen Cent, wenn ich wegen der Kinder Zuhause bleibe.
Daran hatten wir damals überhaupt nicht gedacht (und unser Versicherungsheini hat natürlich auch nichts erwähnt). Dieser Fehler geht mittlerweile in die Tausende von Euro.
Jetzt hoffen wir förmlich darauf, dass unsere Kinder die schiefsten Zähne der Welt bekommen. Damit sich der Wechsel in die PV doch noch irgendwie rentiert…
Die ewige Eierei
Um Gottes Willen, ich kauf mir doch kein Auto! Schließlich wohne ich in Frankfurt-Sachsenhausen: Dort, wo alle drei Minuten eine U-Bahn, alle fünf Minuten ein Bus und quasi ständig eine Straßenbahn fährt!
So habe ich letztes Jahr noch getönt, aber mittlerweile haben sich zwei Dinge geändert: 1. Wir sind einen Kilometer aus Sachsenhausen-City weggezogen – und dieser Kilometer macht echt viel aus – und 2.: Wir haben einen Kindergartenplatz am Arsch der Welt.
Kein Bus fährt dorthin. Entweder du läufst (hin und zurück: eine Stunde). Oder du fährst mit dem Auto.
In der Eingewöhnungsphase hab ich es noch mit dem Fahrrad probiert – im Kindersitz ist mir mein Sohn sofort ins Koma gefallen. Zuhause habe ihn dann nach oben in den zweiten Stock geschleppt – Nachbarin (85) gebeten, kurz „Nachtwache“ zu halten, wieder aufs Fahrrad gesprungen, um Kind Nr 2 zu holen. Selten so geschwitzt wie in diesen Tagen!
Schließlich habe ich gedacht: Ich mach das zu Fuß – mit dem Doppelkinderwagen. So kriege ich sie auch beide gleichzeitig nach Hause. Doch nach spätestens zehn Minuten hatte einer von beiden keinen Bock mehr zu sitzen. Megatheater. Ich kam hochgradig gestresst wieder zu Hause an.
Nächster Gedanke: Ich erledige das Abholen joggenderweise. Geht schließlich schneller. Aber erstens hat man ja nicht jeden Tag Lust, joggen zu gehen (ich hatte am zweiten Tag schon keinen Bock mehr) und zweitens gibt es da ja auch noch das Wetter!
Ich habe mir wegen der Abholproblematik das Hirn zermartert – und eines Nachmittags, als ich mit brüllenden Kindern im Kinderwagen in einen mega Regenschauer kam (Regenschutz lag natürlich im Auto meines Freundes), kam die Erkenntnis: Ich brauche verdammt nochmal eine eigene Karre!
Klein. Fünftürig. Billig. Mehr wollte ich nicht. Ein Opel Karl ist es geworden, geleast für vier Jahre (100 Euro im Monat). Auch, wenn er etwas basic ist und manchmal tatsächlich etwas zu eng, bin ich voll zufrieden!
Um beide Kinder abzuholen (Tagesmutter und Kindergarten) bin ich zwar auch eine Stunde unterwegs (Einbahnstraßen lassen grüßen), aber wir bleiben zumindest trocken. Und mein Rücken hat sich an das obernervige Anschnallen im Kindersitz auch gewöhnt…
Allerdings müsste ich ihn mal sauber machen – in meinem Opel sieht es aus wie Sau!!! 😉





