Ein geiles Gefühl, zum Duschen nicht mehr quer über den Krankenhaus-Flur zu müssen 😊😊😊
Wie schön!!!
Ein geiles Teil (3)
Tataaaaa! Ich präsentiere meinen ständigen Begleiter der vergangenen Wochen:

Gehört definitiv zu den Dingen, die das Leben mit kleinen Kindern erleichtern: ein Infrarot-Fieberthermometer. Einfach von einer Schläfe über die Stirn zur anderen Schläfe ziehen, fertig! Habe ich in letzter Zeit so häufig genutzt, dass es fast schon Bestandteil meiner Wickeltasche geworden ist. 😉
Jetzt können wir alle vom Fieber-Messen gar nicht genug bekommen. Was im Anbetracht des momentanen Viren-Winters natürlich traumhaft ist. Die 30 Euro haben sich echt mal gelohnt…
Noch mehr nützliches: Ein geiles Teil (2)
Mama sein und fit bleiben – wie soll das gehen?
Abends bin ich viel zu fertig für die Muckibude. Joggen im Wald ist dank Kugel auch nicht mehr = Wabbelalarm! Ich baue auf das hier als ultimative Lösung:

Ein Side-Stepper, für 25 Euro bei eBay Kleinanzeigen geschossen (aber auch neu mit 50 Euro absolut erschwinglich).
Der Plan: zwei Mal in der Woche hiefe ich mich da rauf. Z.B. wenn die Kids im Bett sind, mein Freund aber noch nicht da. Drei Mal war ich schon: Herrlich! Perfekt! Vor allem jetzt, wo ich nicht mehr groß springen kann, ohne dass gleich irgendwas platzt. Ist klein und lässt sich easy unter die Couch schieben. Ist leise und der Anstrengungsgrad ist genau meins (du schwitzt und wirst rot, kotzt aber nicht). Außerdem lässt es sich dabei herrlich (Blogartikel) schreiben.
Im Moment also totale Begeisterung. Auf der anderen Seite: Es kommt sicher nicht von irgendwo, dass praktisch alle gebrauchten Stepper mit Sätzen wie „neuwertig“ / „praktisch nie benutzt“ / „quasi neu“ angepriesen werden 😉
UPDATE ÜBER EIN JAHR SPÄTER: 3x benutzt. Verdammt!
Wenn Mama eine Reise macht
Was hab ich mir vor diesem Trip für eine Platte gemacht: Vier Stunden im ICE, von Frankfurt bis Hamburg Altona. Mit einem Dreijährigen und einer 1 1/2 jährigen. Für drei Tage zu meiner großen Schwester.
Hoffentlich klappt das mit dem Kleinkindabteil! Nicht, dass plötzlich alle Reservierungen umgeworfen werden und wir irgendwo im Großraum sitzen. Womöglich auch noch im Ruhebereich! Hoffentlich keine umgedrehte Wagenreihung, hoffentlich ein Platz für den Kinderwagen, hoffentlich liebe Kinder – die nicht nach einer halben Stunde schon durch die erste Klasse toben wollen! Für alle Eskalationsstufen hatte ich was dabei: Waffeln, Gummibärchen, iPad. Und hoffentlich habe ich genug Kraft für das alles. Bin doch so schlapp und fertig, seit ich wieder schwanger bin!
Kurzum: Ich war ein mega Schisser. Total boring, dabei wollte ich doch nie so eine Mutti werden, die sich mit Kindern nichts mehr traut und stattdessen nur noch in ihren vier Wänden hockt.
Und es folgte eine unglaubliche Erleichterung: Es hat alles sooooo super easy geklappt. Mit der Bahn, mit dem Kleinkindabteil, mit der Hilfe beim Kinderwagen rein- und raustragen. Auch die Schlafsituation in Hamburg war 1000x entspannter, als ich mir das hätte vorstellen können: Wir drei in einem Raum – dabei haben die Kids auch bei uns in Frankfurt noch nie zusammen gepennt. Das Einschlafen: perfekt, das Durchschlafen sowieso und das Lang-Schlafen auch. Eines Morgens wurden sogar MEINE Kinder von denen meiner Schwester geweckt. Absolute Premiere!!! Wir hatten eine geniale Zeit: Im Tropenaquarium (siehe Foto), am Elbstrand, auf diversen Spielplätzen. Und, oho, das Wetter war gar nicht so schlecht 🙂
Ach ja: Das ipad musste ich nicht einmal auspacken – weder auf der Hin- noch auf der Rückfahrt. Stattdessen gab es eine fast surreale Szene: Ich mit meinen beiden Kids im Speisewagen. Die haben „Das kleine ICE-Memo“ gepuzzelt und ich habe währenddessen einen Cappuccino geschlürft. Das hätte ich mir nun wirklich niemals erträumen lassen 😉
Die ewige Eierei
Um Gottes Willen, ich kauf mir doch kein Auto! Schließlich wohne ich in Frankfurt-Sachsenhausen: Dort, wo alle drei Minuten eine U-Bahn, alle fünf Minuten ein Bus und quasi ständig eine Straßenbahn fährt!
So habe ich letztes Jahr noch getönt, aber mittlerweile haben sich zwei Dinge geändert: 1. Wir sind einen Kilometer aus Sachsenhausen-City weggezogen – und dieser Kilometer macht echt viel aus – und 2.: Wir haben einen Kindergartenplatz am Arsch der Welt.
Kein Bus fährt dorthin. Entweder du läufst (hin und zurück: eine Stunde). Oder du fährst mit dem Auto.
In der Eingewöhnungsphase hab ich es noch mit dem Fahrrad probiert – im Kindersitz ist mir mein Sohn sofort ins Koma gefallen. Zuhause habe ihn dann nach oben in den zweiten Stock geschleppt – Nachbarin (85) gebeten, kurz „Nachtwache“ zu halten, wieder aufs Fahrrad gesprungen, um Kind Nr 2 zu holen. Selten so geschwitzt wie in diesen Tagen!
Schließlich habe ich gedacht: Ich mach das zu Fuß – mit dem Doppelkinderwagen. So kriege ich sie auch beide gleichzeitig nach Hause. Doch nach spätestens zehn Minuten hatte einer von beiden keinen Bock mehr zu sitzen. Megatheater. Ich kam hochgradig gestresst wieder zu Hause an.
Nächster Gedanke: Ich erledige das Abholen joggenderweise. Geht schließlich schneller. Aber erstens hat man ja nicht jeden Tag Lust, joggen zu gehen (ich hatte am zweiten Tag schon keinen Bock mehr) und zweitens gibt es da ja auch noch das Wetter!
Ich habe mir wegen der Abholproblematik das Hirn zermartert – und eines Nachmittags, als ich mit brüllenden Kindern im Kinderwagen in einen mega Regenschauer kam (Regenschutz lag natürlich im Auto meines Freundes), kam die Erkenntnis: Ich brauche verdammt nochmal eine eigene Karre!
Klein. Fünftürig. Billig. Mehr wollte ich nicht. Ein Opel Karl ist es geworden, geleast für vier Jahre (100 Euro im Monat). Auch, wenn er etwas basic ist und manchmal tatsächlich etwas zu eng, bin ich voll zufrieden!
Um beide Kinder abzuholen (Tagesmutter und Kindergarten) bin ich zwar auch eine Stunde unterwegs (Einbahnstraßen lassen grüßen), aber wir bleiben zumindest trocken. Und mein Rücken hat sich an das obernervige Anschnallen im Kindersitz auch gewöhnt…
Allerdings müsste ich ihn mal sauber machen – in meinem Opel sieht es aus wie Sau!!! 😉
Immer wieder samstags…
Mal was Lokales: Markt im Hof in Frankfurt Sachsenhausen ist einfach top. Wir sind jeden Samstag hier und lassen richtig viel Kohle – für einfach nur traumhaftes Essen. Bretonische Crêpes, äthiopische Injerarolle, Öko-Limo, Waffeln, Kakao…
Ja, hier sind extrem viele High Society LOHAS, aber wenn man mit zwei kleinen Kindern unterwegs ist, ist man ja eh nur mit sich selbst beschäftigt… 😉








