Sieht (dummerweise auch noch abends) so aus: Der eine nimmt das Kleinkind auf die Schultern, der andere bleibt mit Baby im Kinderwagen am Rande des Weihnachtsmarktes stehen und fühlt sich wie (Zitat eines Bekannten:) „Lord Kacke.“ Allerdings nicht so lang wie befürchtet, denn das Kleinkind hat so wenig Bock, dass nach drei Minuten abgebrochen wird. Es lebe der Frankfurter Weihnachtsmarkt!
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Urlaubsstory: Hallo Asi-Papa!
Sorry, anders kann man den Typen im Flieger nicht beschreiben!
Auf dem Weg zurück nach Frankfurt: Vor uns eine Familie mit drei kleinen Kindern (1, 3 und 6). Die Mama, ein zartes Persönchen, musste während des Fluges ALLES machen. Sie saß mit den Kindern in einer Reihe, spielte, mahnte, schimpfte, fütterte, schleppte den Kleinen durch die Gegend,…
Und der Vater? Sass in der anderen Reihe, steckte sich Kopfhörer in die Ohren, zog den Cowboyhut tief über das Gesicht und pennte. Zwischendurch wachte er zwar auf, unterstützte seine Frau aber wirklich null. Einmal hatte sie ihn gebeten, die Kinder im Auge zu behalten, sie müsse auf die Toilette. Der Kleine merkte irgendwann, dass die Mama weg war und stürmte den Gang hinterher. Lazy Papa hat ihn einfach ziehen lassen… Wahnsinn!
Man war wirklich in Versuchung geführt, hinzugehen und ihm den Marsch zu blasen. Warum lässt eine Frau das mit sich machen? Sie tat mir wirklich leid!!! 😦
Maulwürfe klar im Vorteil
Ich hab meine Brille zuhause vergessen. Bin also hier im Urlaub nur auf meine Kontaktlinsen angewiesen. Erst dachte ich: Katastrophe. Sehschwäche von -5. Nachts werde ich überall gegendotzen.
Aber hey, es hat auch Vorteile: Es steht von vornherein ganz klar fest, wer im Urlaub nachts wickelt: ICH NICHT!!! 😉
Grüüüüüüße aus Caleta de Fuste!
Zwei Wochen Fuerte…. cooooliooo.
Don’t trust the hype
Ich frage mich wirklich, wie manche Cafés an die Auszeichnung „familienfreundlich“ kommen. Beispiel „Schiffer Café“ in Sachsenhausen. Mag ich sehr, Bedienung super nett, gefühlt schon 100 Kaffee hier getrunken.
Aber warum wird es so häufig als „Familiencafé“ angeführt? Es gibt keine Wickelplatte (geht gar nicht!) und nur einen einzigen Kinderstuhl. Gut, direkt gegenüber liegt ein großer Spielplatz und neben der Tür stehen ein paar Spielsachen. Aber die sind schon ziemlich abgeranzt. Ich fürchte, in Frankfurt sind wir einfach total entwöhnt, was Familien- und Kindercafés betrifft
Von Kinderwägen und Vollhonks
Erkenntnis des heutigen Tages: Zwei nebeneinander fahrende Kinderwagen lassen den einen oder anderen (Idioten) mächtig durchknallen.
Letzten erst wurden eine Freundin und ich von so einem Vollhonk angeraunzt (dabei war noch soooo viel Platz auf dem Gehweg), jetzt das Gleiche in grün:
Ein gelinde gesagt wohlgenährter Typ (ca 50) kommt uns auf dem FAHRRAD entgegen (wir befinden uns auf dem Bürgersteig) und brüllt im Vorbeifahren: „Scheiß Weiber!“
Kurzer Schockmoment, dann haben wir ihm alle Schimpfwörter hinterhergerufen, die uns auf die Schnelle eingefallen sind.
Insgeheim bin ich ja froh, dass er nicht „Scheiß Muttis“ gesagt hat.
Zu früh gesportelt
Ich schäme mich ein bisschen dafür, dass ich hier an so mancher Stelle ordentlich rumgepost habe: Dass ich ja schon wieder total fit sei und ständig in die Muckibude gehe.
Offensichtlich war das doch einen Tick zu früh – denn heute saß gleich mit zwei Wehwehchen beim Orthopäden. An Schulter und Leiste! Ich hab zurzeit ein richtiges kleines Hinke-Beinchen.
Der Arzt hat gleich gefragt: „Was ist mit Sport?“ Ich (noch stolz geschwollene Brust): „Bin schon wieder voll dabei.“ Er: „Na dann mal wieder einen Gang runterschrauben.“ Ich: „Scheiße.“ (Ok, nur gedacht, nicht gesagt. )
Die Still-Demenz ist da
Was waren nochmal die drei Sachen, die ich im dm kaufen wollte? Feuchttücher, Augencreme und ???? Wen musste ich heute unbedingt anrufen? Und um wieviel Uhr war gleich der nächste Impftermin?
Mein Hirn ist wirklich ein Sieb. Manchmal will ich Sachen auf meine allerliebste To Do-Liste schreiben – und hab sie auf dem Weg dahin schon wieder vergessen. Für mich als kleine Perfektionistin wirklich eine Qual!
Ich behaupte, dass nicht das Stillen vergesslich macht, sondern 1. die Fülle an neuen Informationen, die man mit so einem Kind verarbeiten muss und 2. natürlich der Schlafentzug. Wenn man zwei bis drei Mal nachts rausgerissen wird, um anzudocken, Bäuchlein zu streicheln oder zu wickeln, kann das Gehirn doch nur schlapp machen.
Wie sagte mir kürzlich ein befreundeter Papa (er hat eine kleine Tochter und ist für die unruhigen Nächte verantwortlich): „Damit ich nix vergesse, schreib ich mir ALLES auf. Dass ich mir nicht noch ‚pissen gehen‘ aufschreibe, ist schon alles.“ 😉
Ochsentour Kindergarten
Das habe ich inzwischen bitter gelernt: Für einen Kindergartenplatz in Frankfurt muss man bereit sein, ein Stück seiner Würde abzugeben.
Man muss Klinken putzen. Hinterhertelefonieren. Per Mail nachhaken. Andere Mamas ausbooten. Nochmals betonen, dass dieses Kita-Konzept das allerbeste sei. Und dass man natürlich gerne dazu bereit ist, sich im Kindergarten kräftig zu engagieren… Fürchterlich. Besichtigungstermine arten plötzlich zu reinsten Schleim-Veranstaltungen aus (siehe hier) und ich kenne Mamas, die sogar „Bewerbungen“ (mit Foto!) in Kindergärten abgegeben haben.
Ein Jahr noch, dann ist die Häselbacke drei – und wie sagte mir eine Kita-Leiterin gestern: „Novemberkind und Ganztagsplatz – da sind Ihre Chancen gleich null.“
Dank dieser Motivationsspritze habe ich nun also auch die Kindergarten-Ochsentour begonnen. An meine Wunsch-Kindergärten habe ich nochmal eine Email geschickt, angerufen, um Besichtigungstermine gebeten. Und dabei entdeckt, dass eine Einrichtung gestern für zwei Stunden „Open House“ hatte. Ich bin sofort hingedackelt und musste mich vor Ort arg zusammenreißen. Ich wurde nämlich von der demotiviertesten Mitarbeiterin der Welt durch die Kita „geführt“. Besser gesagt: Sie hat mir einen Raum gezeigt mit der überaus interessanten Information: „Das ist der Gruppenraum.“ Punkt. Sie hat original NICHTS erzählt, ich musste ihr ALLES aus der Nase ziehen, und es war mehr als offensichtlich, dass es zwischen uns nicht auf eine tiefe Freundschaft hinauslaufen würde.
Weil das Anmeldeformular im Internet ein bisschen kryptisch ist, wollte ich noch fragen, ob unsere Anmeldung überhaupt angekommen sei? Könne sie nicht nachgucken, sie müsse jetzt weg, gab mir aber noch einen super Tipp: „Einfach nochmal bewerben.“
In mir tobte ein Kampf zwischen Kopf und Bauch. Bauch: „Frag sie, ob es nur so aussieht oder ob sie wirklich keinen Bock auf dich hat!!!“ Kopf: „Willst du einen Kindergartenplatz oder nicht?!?“
Der Kopf hat gewonnen. Aber ein bescheuertes Gefühl hatte ich trotzdem. Echt nervig, die Kindergarten-Suche in Frankfurt!
Von Freaks im Linienbus
OMG…. es gibt wirklich abgefahrene Varianten, einen Smalltalk anzufangen.
Heue im Bus lungerte ein Typ verdächtig lange um mich und den Kinderwagen herum. Nach vier bis fünf Stationen traute er sich endlich, die Frage zu stellen, die in die Geschichte der Eisbrecher eingehen sollte:
„Hat die Geburt weh getan?“
Ich wollte ja, aber ich KONNTE einfach nicht antworten….
Baaaaaaaahhhhhhh!!!!
Achtung, ein Blog-Beitrag mit vielen Fäkal-Wörtern:
Slalom fahren! Anders hätte ich den Weg zur Tagesmutter heute nicht unbeschadet überstanden. Was geht eigentlich in Leuten vor, die ihren Hund einfach auf den Gehweg kacken lassen? Oder auf Spielwiesen? In manchen Fällen sogar in Sandkästen auf Spielplätzen?!?
Ich weiß, dass sich tiefe Gräben auftun zwischen Hunde-Besitzern und „Kinder-Besitzern“. Gräben, die ich zum Teil für sehr übertrieben halte, denn bislang habe ich nur super nette Leute mit Hund kennengelernt (und dank meines Sohnes kenne ich fast alle Hundebesitzer in Frankfurt 😉 ). Und dennoch muss die Hundescheiße doch irgendwo herkommen! Passiert sowas beim nächtlichen Gassigehen? Schaut man sich verstohlen um, ob auch keiner gemerkt hat, dass der Hund man mal wieder einen dicken fetten widerlichen ekelhaften Scheisshaufen auf den Gehweg gesetzt hat? Und dass man zu faul ist, ihn einzusammeln, so dass jeder reintritt, flucht, ihn auf dem Bürgersteig in etliche Richtungen weiterverbreitet und den ganzen Tag stinkt wie…. Scheisse?!?
Ich könnte ausrasten, wenn ich diese ganze Kacke sehe – in die kleine Kinder natürlich besonders häufig reintreten (und im besten Fall tatsächlich nur reintreten). Es ist einfach asozial. Und zum Kotzen!





