Top 3 unserer „lustigsten“ Unfälle mit Kindern

Platz 3: Erste Balancierübungen auf einer Mauer mit der Kleinen. Ich bleibe dicht dran und habe eigentlich alles im Griff. Doch plötzlich: stolpern! Ich packe noch beherzt in die Haare – Kind macht trotzdem den Abgang. Und ich habe einen großen Büschel Haare in der Hand. :-/

Platz 2: Ist einer Freundin von mir passiert, die eine Zahnspange hat. Ihr Baby macht gerne mal den Headbanger. Kopf mit voller Wucht nach vorne und wieder zurück. Eines Tages hat sie den Kleinen auf dem Arm, er headbangt nach vorne, mitten auf ihren Mund. Den hat sie so schnell nicht zugekriegt – und somit hatte er einen fetten Spangen-Abdruck auf der Stirn. Auaaaaa!

Platz 1: Ich sag nur: Achtung beim Lesen, wenn es heiß ist! Der Sohn meiner Freundin läuft mal wieder nackidei durch die Wohnung. Setzt sich irgendwann hin, schnappt sich ein großes Buch, klappt das wieder zu und: fängt an zu brüllen!!! Pimmel eingeklemmt!!! 😉

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Männer und Einkaufen

So macht’s die Frau: 30 Grad, sie schiebt den Doppelkinderwagen, an dem hängt rechts die große „Kindertasche“, links die Wickeltasche. Um die Schultern trägt sie noch ihre monsterschwere Arbeitstasche. Sie ist eigentlich schon total fertig, quält sich aber noch in den Supermarkt, um Milch und Bananen zu kaufen. Dann ab nach Hause: Natürlich mit schlechtem Gewissen, denn eigentlich wollte sie noch zur Post, ein Päckchen (für den Mann!) abholen.

So macht’s der Mann: Kommt alleine, geht in den Supermarkt und kauft: zwei Flaschen von seinem Lieblingsbier!!! Und fragt: „Warst du eigentlich bei der Post?“ :-/ :-/ :-/

Gestatten: Domina

Meine Nachbarn müssen denken: Nebenan wohnt eine wildgewordene Furie, die Kommandos brüllend durch die Wohnung läuft. Und das Schlimme: Sie haben recht!

Wenn ich abends mit den Kindern nach Hause komme, muss alles zack zack gehen. Die Uhr tickt: Jeden Moment kriegt ein Kind Hunger und brüllt oder wird müde und brüllt noch viel mehr!

Also gebe ich richtig Gas: Abendbrot machen, Kinder ausziehen, baden, erstes Kind anziehen, zweites Kind anziehen, füttern, das anschließende Schlachtfeld wegwischen, -fegen, -saugen usw, Milch-Fläschchen für die Nacht vorbereiten, Schnullis in den Betten verteilen, Zähne putzen, Fläschchen geben, Geschichte vorlesen, etc etc.

Von 18 bis 20 Uhr powere ich wirklich voll durch und automatisch kommt die Domina raus. „Lass das“, „mach das“, „nein, das nicht“, „ich hab doch schon 1000x gesagt, dass…“, „verdammt nochmal warum machst du das denn immer noch?“, „jetzt reicht es!!!“, „Gleich werd ich aber richtig böse!!!“ Usw.

Falls ich irgendwann mal meinen Job los bin: Als Domina kriege ich bestimmt irgendwo was!!! 😉

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Baby-Rätsel

Eine schlechte Nacht = 1000 Theorien, woran es gelegen haben könnte!

War es zu warm in diesem Schlafsack? Oder dann doch zu kalt, als ich ihn leicht geöffnet habe? Hatte sie Hunger? Oder Durst? War es zu laut, als das Fenster auf war? Oder zu stickig, als ich es zugemacht habe? Hab ich sie zu früh hingelegt? Oder zu spät? Hatte sie Bauchweh? War es das Mittagessen – heute ja zum ersten Mal mit Gewürzen? Oder das Wasser, das ich aus Zeitgründen ausnahmsweise mal nicht abgekocht hatte? Hat sie irgendein Schildchen am Body oder Schlafsack gestört? Ein Reisverschluss gekitzelt? Irgendwelche verbliebenen Sandkörner gekratzt? Irgendeine Wasserader, die millimeter genau da lang fließt, wo sie heute Nacht mit dem Köpfchen gelegen hat? Ein Windzug, vom Schlüsseloch zum Fenster? Das WLAN, das ich immer vergesse auszuschalten? Vollmond? Halbmond? Viertelmond? Ahhhhhhhhhhhhhhhhh! Und das Bittere: Wir werden es nie erfahren! :-/